Die zweite Runde, Obama-McCain

In der letzten Nacht kam es zur zweiten Debatte im TV-Duell, zwischen Barack Obama und John McCain. Die zwei Präsidentschaft Kandidaten führten ein Wortgefecht, der etwas ermüdeten Art.

Obama wies mehrmals darauf hin, dass John McCain, die Politik des zur Zeit amtierenden US-Präsident Georg W. Bush unterstützte und diese auch weiter führen wolle. Also würde sich in dem Land nichts ändern. McCain hingegen warf Obama vor, zu schnell unnötige Ausgaben befürwortet zu haben und kritisierte dessen verschwenderische Politik.

Geteilter Meinung waren sie bei dem Thema Irak Krieg, denn Obama befürwortet den Abzug der amerikanischen Soldaten aus dem Irak und würde die 10 Millionen Dollar, die monatlich dafür verwendet werden, eher als Absicherung für die Sanierung des Finanzsystems benötigen. MCain ist aber der Überzeugung, dass ein Abzug der Soldaten, einer Niederlage gleich kommt.

So ging es hin und her, die ganze Nacht, viele Themen wurden debattiert aber große Überraschungen gab es keine. Hauptsächlich ging es um die aktuelle Finanzkrise, welche Amerika zur Zeit beschäftigt und die Kapitalanleger um Ihre Geldanlagen bangen läßt. Ein klarer Sieger ging aus dem Duell nicht hervor. Von der Spontanität, mit der John McCain glänzen wollte, war nicht viel zu sehen und die noch unentschlossenen Wähler konnten nicht auf eine Seite gezogen werden.

Laut einer Blitz Umfrage des Us-Senders CNN war für 60% der Zuschauer, Barack Obama der Sieger und nur 30% empfanden John McCain als Favorit. Klar ist, dass Obama immer noch vorne liegt, aber sein Vorsprung ist nur hauchdünn.

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